Archiv für Mai 2009

Passwort Verwaltung

15 Mai 2009

Im Web gibt es eine Menge an Seiten und Communitys. Wenn man dort Beiträge verfassen will, muss man sich meistens anmelden und wieder ein neuen Usernamen und das dazugehörige Passwort merken. Bei einigen wenigen Seiten mag dies noch gut und einfach funktionieren. Aber mit der Zeit werden es immer mehr, und man verwendet dann nurnoch ein Passwort (vielleicht mit kleinen Abwandlungen). Die Sicherheit bleibt dann schnell auf der Strecke, wenn ein Evil-Hacker irgendwie an ein Passwort kommt. Schon hat er Zugriff auf E-Mails, und andere Profile.
Aber dagegen gibt es Abhilfe. Mehrere Programme und Anbieter wollen einem helfen Passwörter zu verwalten. Und einige stelle ich euch hier mal vor.

KeePass

KeePass ist ein kleines Programm für Windows, Linux und Mac OS X. Dort kann man Gruppen anlegen und in diese dann die Zugangsdaten ablegen. Ein Vorteil ist hier die Möglichkeit direkt im Betriebssystem Programme zu starten, die dann über eine Tastenkombination mit den Zugangsdaten befüllt werden kann. Auch die Auto-Type Funktion ist sehr gut, wenn man z.B. bei den Eingabefeldern mehrfach TAB drücken muss.
Im Programm selbst sind eine Vielzahl von Algorythmen hinterlegt, sodass die Daten unterschiedlich stark gesichert werden können.
Die Zugangsdaten werden alle in einer Datei gespeichert, die über ein Masterpasswort geschützt ist.
Der größte Nachteil am Keepass ist, dass ich diese Datei immer mit mir „rumschleppen“ müsste, und das auf allen Rechnern das KeePass installiert sein muss.

Lastpass

Ein Bekannter hat mir vor wenigen Tagen etwas über LastPass erzählt gehabt, und ich fand die Idee sehr gut. Daraufhin habe ich mir diesen „Tresor“ mal genauer angeschaut.
Der erste Eindruck hat mich überrascht. Die gesamte Verwaltung erfolgt auf einer Webseite! Man hat also immer seine Passwörter im Zugriff. Am heimischen PC kann man Plugins installieren, die dieses im Hintergrund erledigen. Bei Bekannten loggt man sich einfach auf der Webseite ein und kann die Daten einsehen.
Ein enormer Vorteil ist das Firefox Plugin, was erstmal den eingebauten Passwortstore vom Firefox abschaltet, da dieser bereits als unsicher eingestuft wurde. Natürlich kann man die Daten alle in Lastpass importieren, sodass keine Funktionen verloren gehen.
Zusätzlich schafft es Lastpass sich in Ajax Applikationen anzumelden, an denen z.B. der Firefox scheitert.
Ein sehr interessantes Feature, das ich leider noch nicht testen konnte, ist das sharen von Zugangsdaten.
Somit soll es möglich sein, dass eine Webseite über einen Account von mehreren Personen genutzt werden kann.
Den größten Nachteil den man an Lastpass sehen kann ist eindeutig. Es ist kein Open Source und wird von einer Firma betrieben. Also weiß man nie, wem man seine Accountdaten „in den Schoß“ legt. Aber die Accountdaten sind mithilfe der E-Mail und des dazugehörigem Passwort verschlüsselt. Da bräuchten die schon ein paar Jahrzehnte bis der Store geknackt wurde, und da lohnt sich der Aufwand nicht.

Zusammenfassung

Beide Produkte können Passwörter verwalten, gruppieren und erstellen. KeePass ist sehr gut, wenn man nur an einem Rechner diese Passwörter benötigt, oder keinen Internetzugang hat.
Für den „alltäglichen“ Gebrauch kann ich Lastpass empfehlen, da hier einfach die Daten verwaltet und genutzt werden können. Der Firefox wird noch sicherer, und für mich die Nutzung noch bequemer, weil die entsprechenden Felder schon ausgefüllt sind.
Endlich muss man sich nurnoch ein einziges Login / Passwort merken, und hat seine anderen Accounts mit unterschiedlichen Passwörtern gesichert.

Links

http://keepass.info
http://portableapps.com/apps/utilities/keepass_portable
https://lastpass.com
https://lastpass.com/safety.php

Technorati

5 Mai 2009

Nachdem einige Zeit hier etwas mehr Ruhe herrschte, werde ich wieder mehr Zeit in den Blog investieren.

Daher habe ich auch einen Account bei Technorati erstellt, um so vielleicht auch ein paar mehr User hier zu haben 😉 Für einen alleine zu schreiben spornt auch nicht wirklich an, und ist meist doch recht langweilig. Um den Account aber zu bestätigen, muss man einen Link hinterlegen. Und voila, hier ist er: Technorati Profile

ExtJS – Das Applikationsframework

4 Mai 2009

Nachdem immer mehr komplette „Programme“ auch im Web verfügbar gemacht werden, möchte ich euch gerne ein Framework vorstellen, mit dem man sehr schöne und gut strukturierte Applikationen designen kann.

Bei den vielen JavaScript Frameworks die einem Entwickler zur Verfügung gestellt werden, verliert man schnell die Übersicht, oder sie brauchen einfach ewig um geladen zu werden. Und so richtig einfach und gut scheint kaum eines zu sein. Die Demos sind (wenn überhaupt existent) nicht immer wirklich ansprechend, so dass man sagt: „Wow! Das haut mich jetzt von den Socken.“. Ein Framework hat es aber meiner Meinung nach wirklich geschafft.

ExtJS ist unter der GPLv3 und einer komerziellen Lizenz zu bekommen. Von Haus aus werden 3 verschiedene Designs mitgeliefert, welche aber auch selbst erweitert werden können.

Das Framework bietet eine Menge an unterschiedlichen Klassen, womit man jede Applikation wunderbar designen kann. Ob es nun einfache Window-Objekte sind die frei innerhalb des Browsers verschoben werden können, oder statische Bereiche die mit einem BorderLayout in unterschiedliche Regionen „gesplittet“ werden.

Ich empfehle euch einfach mal in die Samples zu schauen. Es ist wirklich ein paar Minuten wert.

Links

Demos: http://extjs.com/deploy/dev/examples/samples.html
API: http://extjs.com/deploy/dev/docs